Schwermetallvergiftung an Schießständen der Polizei

Gepostet von am Jun 10, 2016 in Blog über Gesundheit und Prävention | Keine Kommentare

Schwermetalle SchusswaffeGesundheitliche Folgen einer Schwermetallvergiftung

Jede Schussabgabe setzt eine Wolke mikroskopischer Partikel frei, die sich in der Umgebung niederschlägt – sowohl auf Schützen, als auch dem Zielobjekt – und zu einer Schwermetallvergiftung führen kann. Diese wird im Wesentlichen gebildet durch Verbrennungsprodukte des Anzündsatzes und der Treibladung der Munitionspatrone. Regelmäßiger Kontakt mit diesen Partikeln und den darin enthaltenen Schwermetallen kann starke gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben.

Wie in den Medien schon mehrfach berichtet wurde, sind besonders Elitepolizisten, die häufig Schießtrainings in polizeilichen Schießständen absolvieren, gefährdet. Eine Gruppe von Schießtrainern und SEK-Beamten hatten sich kürzlich in der Charité Berlin Tests unterzogen. 43 der 45 Polizisten zeigten einer Blutuntersuchung zufolge einen bedenklich erhöhten Antimonwert im Blut – einige sogar bis zum Vierfachen des zulässigen Grenzwertes

(Quelle: http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/05/charite-studie-krebsgefahr-durch-erhoehte-antimonwerte-im-blut-von-polizisten-schiessstaende.html)

 

Antimon gilt als hoch toxisches Gift und wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 2003 als krebserregend eingestuft. Das rbb Politik-Magazin KLARTEXT fand heraus, dass sich Antimon, vermutlich mit weiteren, anderen Schwermetallen wie Blei, Cadmium und Quecksilber jahrelang in der Munition befand und durch das Schießen freigesetzt wurde. Die Schützen atmeten das Gift ein, weil die Lüftungsanlagen der Schießanlagen zum großen Teil nicht ordnungsgemäß funktionierten und der Pulverdampf auf diese Weise zum Schützen zurückgeführt wurde.

(Quelle: http://mediathek.daserste.de/Kontraste/Berliner-Polizisten-mit-krebserregendem-/Video?bcastId=431796&documentId=35891488)

 

Mögliche Symptome einer Schwermetallbelastung:

Die Vergiftungssymptome einer Schwermetallbelastung können stark variieren. Oftmals lagern sich krank machende Stoffe über große Zeiträume hinweg im Körper ab, wodurch die Krankheits-Symptome nur schwach ausgeprägt sind. So bleiben viele Menschen über Jahre ohne ärztlichen Befund, da die Beschwerden nicht klar sind.

Toxische Substanzen können dem Menschen auf zwei Arten schaden: Sie werden schlecht ausgeschieden bzw. abgebaut, weshalb sie sich schleichend in den lebenswichtigen Organen und Drüsen ablagern können – es kann zu Schädigungen von Nerven, Gehirn, Nieren, Knochen oder Gelenken kommen. Außerdem können manche Schwermetalle den Platz lebenswichtiger Mineralien und Enzyme einnehmen, was den Stoffwechsel empfindlich stören kann.

 

Anzeichen einer Vergiftung können sein:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwäche-Gefühl
  • Leichte Erregbarkeit, innere Unruhe
  • Angststörungen, Nervosität
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Benommenheit, Koordinationsstörungen
  • Verwirrung, Gedächtnisverlust
  • Schweißausbrüche
  • Übelkeit und Schwindel
  • Herz-Rhythmus-Störungen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkprobleme
  • Allergische Reaktionen, Hautausschlag

 

Diagnose einer Schwermetallvergiftung 

Bei einer Schwermetall-Intoxikation ist das Krankheitsbild meist unspezifisch, weshalb spezielle Diagnose-Methoden erforderlich sind.

Wir nutzen in unserer Praxis zur Diagnose Bluttests und die Chelat-Provokation. Dabei werden Chelatbildner (DMSA und EDTA) per Infusion gegeben. Diese binden Schwermetalle und machen sie wasserlöslich. Dadurch können die Schwermetalle über den Urin ausgeschieden werden. Anhand einer Urinprobe kann auf diese Weise untersucht werden, welche Schwermetalle und wie viele Schwermetalle tatsächlich ausgeschieden wurden.

 

Wie läuft eine Chelattherapie ab?

Die Chelattherapie gehört zu den ganzheitlichen Entgiftungsverfahren. In unserer Praxis nutzen wir die Chelatbildner EDTA (Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat) und DMSA (Dimethylbernsteinsäure). Sie besitzen die Eigenschaft Metalle wie z.B. Antimon, Quecksilber, Blei, Kupfer, Aluminium und viele andere effektiv zu binden.

Die Chelatbildner werden über mehrere Sitzungen per Infusion gegeben. Sie binden die vorhandenen Schwermetalle und machen sie wasserlöslich, so dass diese dann über den Urin ausgeschieden werden. Um Entgiftungsprozesse zu unterstützen und den Organismus gleichzeitig zu stärken, wird zusätzlich zur Ausleitung eine hochkonzentrierte Aufbauinfusion verabreicht. Diese enthält essentielle Mikronährstoffe, Vitamine und Mineralien.

 

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