Immunsystem

Immunsystem, Infektanfälligkeit, Immunschwäche und Infektabwehr

Depressive Verstimmungen, Lethargie, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche und allgemeines Unwohlsein – all das können Anzeichen eines gereizten Immunsystem sein. Zusammengefasst werden sie meist unter dem Begriff “sickness behavior”.

Diese Verhaltensänderungen können einerseits entstehen, wenn der Körper akut mit der Abwehr eines Erregers, z.B. eines Virus oder Bakteriums, beschäftigt ist. Bei einer gesunden Immunabwehr stellen sich die Symptome nach erfolgreicher Bekämpfung des Eindringlings wieder ein und der Mensch fühlt sich gesund.

Wenn die körpereigene Abwehr selbst harmlose körperfremde Stoffe, z.B. bestimmte Nahrungsproteine, als Gefahr einstuft und dauerhaft gegen diese ankämpft, kann das gravierende Folgen haben.

Ein Großteil des Immunsystems befindet sich im Darm. Die Darmschleimhaut kommt Tag für Tag in Kontakt mit sogenannten Antigenen. Das sind körperfremde Proteine, z.B. aus Bakterien oder der Nahrung. Aufgabe des Immunsystems ist es dabei, zu entscheiden, welche dieser Proteine harmlos und welche gefährlich für das System sein können.

Ob das Immunsystem seiner Aufgabe in gesundem Maß nachgeht oder ständig über’s Ziel hinausschießt, entscheidet sich also im Darm.

Viele Menschen reagieren vor allem auf jene Proteine in der Nahrung, die von körpereigenen Enzymen nicht gut zerlegt und damit schlecht verdaut werden können. Als Maßnahme zur Bekämpfung dieser Proteine bildet das Immunsystem Antikörper.

Nicht wenige Proteinsequenzen aus der Nahrung ähneln sich strukturell jedoch mit körpereigenen Proteinen. So kann es passieren, dass Antikörper, die sich ursprünglich gegen Nahrungsproteine richten, plötzlich auch körpereigene Strukturen angreifen. Auf diese Weise können Autoimmunerkrankungen entstehen.

Dauerhafte Energielosigkeit, Krankheitsgefühl, systemische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen können ihre Ursache also in einer überschießenden Immunreaktion haben.

Grundlage einer zielführenden Behandlung ist es, die Trigger, die das Immunsystem dauerhaft reizen, zu identifizieren und zu reduzieren, bzw. auszuschalten. In der Praxis für gesundes Leben greifen wir dazu auf umfassende labordiagnostische Methoden zurück. So können wir mithilfe bestimmter Blutparameter herausfinden, welche Nahrungsmittel Immunreaktionen hervorrufen. Auf Basis dessen erhalten Sie von uns individuelle Ernährungsempfehlungen, die Sie dabei unterstützen können, Ihr Gesundheit langfristig in Balance zu bringen.

Ein gesundes Immunsystem ist auf eine ausreichende Nährstoffversorgung angewiesen. Daher berücksichtigen wir in unserer Diagnostik ebenfalls die Untersuchung Ihres Vitamin- und Mineralstoffhaushalts. Nährstoffmängel können auf diese Weise gezielt aufgedeckt und über begleitende Therapiemaßnahmen ausgeglichen werden.

Für weiterführende Informationen rund um das Thema Immunsystem beraten wir Sie gern persönlich in unserer Praxis.

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