Reizdarmsyndrom – Was tun, wenn der Bauch nicht mehr zur Ruhe kommt?

Gepostet von am Aug 11, 2016 in Blog über Gesundheit und Prävention | Keine Kommentare

Reizdarmsyndrom und Dünndarmfehlbesiedelung

Reizdarmsyndrom, Leaky Gut & Dünndarmfehlbesiedelung -alternative Wege der Behandlung

Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden – das Reizdarmsyndrom mit all seinen Facetten ist für viele Menschen ein täglicher Begleiter. Die Beschwerden reichen dabei von schlichtem Unwohlsein bis hin zur völligen Einschränkung im täglichen Alltag.

Die schulmedizinische Abklärung der Symptome in Form von Laboruntersuchungen, Ultraschall oder Darmspiegelungen bringt in den meisten Fällen jedoch keine Ursache für die Beschwerden und somit auch keine Linderung. Oft wird dann die Psyche als Erklärung herangezogen – mit der Empfehlung, es mit Entspannungsverfahren oder Psychotherapie zu versuchen. Für die Betroffenen ein oftmals frustrierendes Urteil.

Viele suchen dann auf eigene Faust alternative Wege, der Ursache auf den Grund zu gehen. Neben den üblichen schulmedizinischen Ansätzen, gibt es weitere Faktoren, die eine Rolle spielen können.

Falls noch nicht geschehen, sollte durch weitere Tests geprüft werden, in welchem Zustand der Verdauungstrakt ist. Ist genügend Magensäure vorhanden? Arbeitet die Bauchspeicheldrüse? Wie steht es um die Darmschleimhaut? Gibt es Entzündungsanzeichen oder Hinweise darauf, dass die Schleimhaut bereits durchlässig ist („Leaky-Gut-Syndrom“), wodurch Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstehen können? Mittels eines speziellen Atemgastests kann außerdem untersucht werden, ob eine bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms vorliegt. Bereits seit mehr als zwölf Jahren sind dazu Untersuchungen und Studien in den USA gemacht worden. Führend auf diesem Gebiet ist der in Los Angeles ansässige Arzt Mark Pimentel, MD.

Sind auch diese Parameter gründlich untersucht worden, gibt es mehrere Wege therapeutisch anzusetzen. Wird eine bakterielle Fehlbesiedelung festgestellt, beginnt man mit der Einnahme pflanzlicher Antibiotika und einer speziellen Ernährungsumstellung, mit dem Ziel, die „schlechten“ Bakterien im Dünndarm auszuhungern. Parallel dazu werden die „guten“ Darmbakterien durch Probiotika und Nahrungsergänzungsmittel  gestärkt. Die Darmschleimhaut kann sich langsam regenerieren, Entzündungen können zurückgehen und erste positive Veränderungen in der Verdauung können sich einstellen.

Ergänzend hat sich bewährt auch das vegetative Nervensystem mit einzubeziehen. In vielen Fällen können psychische Faktoren wie Stress, emotionale Traumata oder belastende Lebenssituationen eine Rolle bei Verdauungsbeschwerden spielen. Yoga, Entspannungstechniken und Achtsamkeitstraining können helfen, besser mit krankmachenden Mustern umzugehen. Außerdem kann sich eine Behandlung mit Mito Energy – eine Systemtherapie, die durch eine elektrische Beeinflussung des Gewebes biochemische Veränderungen im Organismus hervorgeruft – positiv auf vegetative Unausgeglichenheit auswirken. Optimiert werden kann diese durch gleichzeitige Infusionstherapie mit hochkonzentrierten Mikronährstoffen.

 

Wir wünschen Ihnen ein harmonisches Bauchgefühl.

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