Mitochondrien-Therapie

Gepostet von am Jan 27, 2017 in Blog über Gesundheit und Prävention | Keine Kommentare

Mitochondrien: Ursachen einer Dysfunktion, Auswirkungen und Möglichkeiten einer Behandlung

Mitochondrien spielen eine entscheidende Rolle im menschlichen Körper. Die kleinen Zellorganellen, die sich aus Bakterien heraus entwickelt haben und aufgrund ihrer Funktion gerne auch als „Kraftwerke“ unserer Zellen bezeichnet werden, finden sich zu Tausenden in jeder unserer Körperzellen.

In den inneren Membransystemen der Mitochondrien läuft die sogenannte Atmungskette ab, wodurch der Hauptanteil der Energie, den die Zellen zum funktionieren brauchen, in Form des Energiemoleküls ATP erzeugt wird. Darüber hinaus steuern sie nahezu alle Stoffwechselleistungen und Entgiftungsvorgänge, weshalb sie eine zentrale Rolle für Gesundheit und Heilung spielen.

 

Was ist eine Mitochondriopathie?

Mitochondriopathie oder Mitochondriendysfunktion bezeichnen Funktionsstörungen der Mitochondrien, wodurch es zu Störungen der Zelleistung und –steuerung kommen kann, die über längere Sicht zu chronischen Erkrankungen führen können.

Bei der ATP-Bildung der Mitochondrien mit Hilfe von Sauerstoff entstehen normalerweise reaktionsfreudige, freie Sauerstoffradikale und Stickstoffmonoxid, die in funktionstüchtigen Mitochondrien durch Antioxidantien sofort neutralisiert werden. Ist dies nicht der Fall, so suchen sich die freien Radikale einen Reaktionspartner mit dem sie eine Bindung eingehen und lösen so eine Kettenreaktion von Membran und Zellkernschädigungen aus.

Kommen verstärkende Faktoren wie Infektionen, physischer sowie psychischer Stress hinzu, entsteht im Körper NO Gas (Stickstoffmonoxid), das kurzfristig durch eine Gefäßerweiterung eine verbesserte Durchblutung des Körpers bewirkt und ebenso zur Abwehr von intrazellulären Infektionen, wie Viren, Pilze und Parasiten gebildet wird. Hält dieser Zustand z. B. durch chronische Entzündungen und Dauerstress jedoch längerfristig an, erzeugt das einen unkontrollierten „NO Gaskrieg“, der nitrosativen und oxidativen Stress erzeugt und so zu einer permanenten Schädigung der Zell- und Mitochondrienmembranen und Gene führen kann.

 

Folgende Faktoren können Ursache für mitochondriale Dysfunktionen sein:

  • Belastungen durch Toxine durch Rauchen, Schwermetalle, chemische Gifte, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel
  • Infektionen durch Viren, Bakterien und Parasiten
  • Medikamente (z. B. Antibiotika, Statine u.a.)
  • Aufnahmestörung von essentiellen Nährstoffen im Darm und reduzierte Verdauungsleistung
  • Fehlernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, dadurch mögliche Störungen des Immunsystems
  • Mangel an Aminosäuren, Spurenelementen, Mineralien, Polyphenolen und Vitaminen
  • Elektrosmog
  • chronische Entzündungen
  • Sauerstoffmangel
  • Genmutationen
  • psychische Dauerbelastungen u.a. Stress

 

Krankheiten, die mit gestörter Mitochondrienfunktion und/oder – struktur in Verbindung gebracht werden:

  • Allergien
  • Erschöpfungssyndrome, Burn-Out, Depressionen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Impotenz, Frigidität
  • Durchblutungsstörungen – Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Organdegeneration, Cholesterinerhöhung
  • Hormonbildungsstörungen
  • Vorzeitiges Altern
  • Immunschwächen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Orthopädische Erkrankungen
  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)
  • Virusinfektionen (Herpes, Epstein-Barr, Hepatitis, etc.)
  • Pilzinfektionen (Candida, Pneumocystis carinii, Schimmelpilze etc.)
  • Krebs (gestörte intrazelluläre Abwehr ,,Schutzschaltung”)
  • Alterskrankheiten (Alzheimer, Demenz, Parkinson)

 

Therapieansatz bei mitochondrialer Dysfunktion

Die Cellsymbiosistherapie®, mit der wir in der Praxis arbeiten, verfolgt das therapeutische Ziel der Regeneration der Mitochondrienfunktion und ihrer Struktur. Die sauerstoffabhängige Energiegewinnung soll aktiviert und die damit verbundene Leistung der Organe und Zellen verbessert werden. Gleichzeitig soll auch ein möglicherweise überaktiviertes Zellteilungsprogramm – ein Hinweis auf ein erhöhtes Krebsrisiko? – reduziert werden.

Zum Einsatz bei der Therapie der Mitochondrien können hierbei eine Kombination aus verschiedenen Therapieschritten kommen:

  • Ernährungstherapie
  • Darmsanierung
  • Mikro- und Makronährstofftherapie
  • Infusionstherapien
  • Schwermetallentgiftung
  • Psychotherapie
  • Elimierung von Elektro-Smog
  • Ergänzende Therapien wie z.B. Mikrostromtherapie

Einiges davon ist nicht nur bei bestehenden Beschwerden, sondern auch präventiv empfehlenswert: Eine ausgewogene, biologische Ernährung mit einem großen Anteil an frischem Obst und Gemüse, möglichst viel Bewegung an der frischen Luft, Reduzierung von Elektrosmog (genaueres dazu hier) sowie ein ausgeglichener Lebensstil mit viel Freude und wenig Stress tun nicht nur den Mitochondrien gut…

 

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